MZ - RT 125

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Die Produktionsstätten in den Stammwerken Zschopau und Chemnitz wurden nach dem Krieg demontiert und als Reparationsleistung zuerst nach Moskau, kurz darauf nach Minsk transportiert. Auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) nannte sich das in der Sowjetischen Besatzungszone befindliche Werk in Zschopau ab dem 1. Juli 1946 IFA DKW. Das Werk produzierte als erstes Modell nach dem Krieg eine weiterentwickelte RT 125 von 1939, die IFA DKW RT 125.
Erste Versuchsmuster dieser Maschine wurden 1949 im wenige Kilometer von Zschopau entfernten Willischthal gefertigt. Nach dem Umzug nach Zschopau wurde das Motorrad von 1949 bis 1954 gebaut und hatte von Anfang an die damals moderne Teleskopfederung sowie eine Hinterradfederung. Die Serienproduktion der später RT 125/0 genannten Maschine begann 1950. Im ersten Produktionsjahr verließen lediglich rund 1700 Maschinen die Werkshallen. Das Motorrad ging jedoch ohne ausreichende Erprobung in Serie und es zeigten sich bald offensichtliche Mängel. Ab dem 1. Oktober 1951 durfte aufgrund einer ministeriellen Weisung der Firmenname DKW nicht mehr verwendet werden.
1954 erschien die weiterentwickelte IFA RT 125/1. Die beträchtlichen Änderungen waren äußerlich kaum sichtbar. Sie betrafen unter anderem die Rahmenverbindungen, die jetzt nicht mehr geschweißt, sondern gemufft und verlötet waren. Auch die Teleskopgabel, die Hinterradfederung, die Sättel, der Kippständer, die Radlager, die Antriebskette, die Kupplung, das Getriebe und die Pleuellager wurden verbessert. Der Motor erhielt eine 15-prozentige Leistungssteigerung, der Werkzeugkasten wanderte vom Tank an die linke Seite des Motorrades. Wichtigstes neues Element waren jedoch die bis dahin unbekannten Kettenschläuche. Sie schützten die Sekundärkette mit wenig Aufwand wie kein zweites System vorher und lösten das Problem der qualitativ schlechten und schwer erhältlichen Ketten. Entstanden war diese Erfindung aus der Notwendigkeit eines langlebigen Antriebssystems, da die damaligen Geradweg-Hinterradfederungen die Ketten stark beanspruchten.Der mittlerweile millionenfach bewährte Kettenschutz ist auch noch heute ein Qualitätsmerkmal der MZ-Motorräder und wurde auch von anderen Motorradproduzenten übernommen.
1956 erfolgte die Umbenennung des Werkes in VEB Motorradwerk Zschopau oder kurz MZ. Mit der neuen Bezeichnung des Werkes fiel auch die Abkürzung RT aus dem offiziellen Namen des Motorrades (der Volksmund nannte das Motorrad weiterhin RT). Es hieß von da an schlicht 125/2 und war in 3 Farben (schwarz, maron (kastanienbraun) oder hammerschlaggrün), mit Leichtmetallfelgen sowie Chromtanks erhältlich. Ab 1958 waren Vollnabenbremsen serienmäßig. Als letzte Weiterentwicklung des Motorrades erschien 1959 die MZ 125/3 mit 4-Gang-Getriebe. Das Motorrad war nun optional mit einer Sitzbank anstelle der Einzelsättel erhältlich. Die Maschine ist leicht an der Lenkerverkleidung zu erkennen, aus der nur noch die Griffe herausschauen.
Die Preise für RT 125 bewegten sich zwischen 1.680 und 1.875 Mark.

(Quelle: aus Wikipedia teilweise übernohmen)

 DKW IFA MZ RT 125 
 
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DKW IFA RT 125

 
 


IFA DKW RT 125

Datenblatt RT 125
Bedienungsanleitung für die IFA RT 125
Ersatzteilliste für die IFA RT 125
Verbesserung am Vergaser IFA RT 125

 
 
IFA RT  125/1
 
 

IFA RT 125 /1

Datenblatt RT 125/1
Ersatzteilliste für die RT 125 /1 & /2

Bedienungsanleitung für die RT 125 /1

 
 
MZ Typ 125/2
 
 

MZ Typ 125/2

Datenblatt RT 125/2
Ersatzteilliste für die RT 125/2

 

 
 
MZ Typ 125/3 (RT 125/3)
 
 

MZ Typ 125/3

Datenblatt Typ 125/3
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Typ 125/3 Kfz-Brief
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Typ 125 /3 farbiger Schaltpan
Ersatzteil-Liste 125/3 (pdf)

 

 
 

 


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