Ritzel und Ketterad fluchten nicht

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Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von mz-freak » Mi 22. Sep 2010 18:27

Hi WS,

Danke für die Antwort, werde im Winter mal sehen ob ich was dran tun kann.

Grüße aus Stuttgart

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von Winkelschleifer » Di 21. Sep 2010 23:01

mz-freak hat geschrieben:Nun aber eine andere Frage an WINKELSCHLEIFER:
Du hast hier ein Bild von der rechten Seite vom Motorgehäuse reingestellt. Könntest du mal nachmessen wie dick der Steck zwischen den Sitz des Lagers der Abtriebswelle und der Lagerbuchse der Vorgelegewelle ist?
Wenn es dick genug ist würde ich mal versuchen mein Gehäuse zu retten.

Der Steg ist ca. 6.7mm dick.
Auf der anderen seite sind aber die verschraubungen der dichtkappe, da ist weit weniger Platz.

Grüße,
WS

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von Winkelschleifer » So 12. Sep 2010 12:43

Na immerhin, du hast den Fehler noch gefunden... :wink:

Zur Passung, da bin ich eigentlich überfragt.
Aber machen wir mal ne ganz laienhafte Überschlagsrechnung, denn du mußt den Ring ja einschrumpfen können.
Schaftradlager ist 6204 - also Außendurchmesser 47mm.
Die Lager rutschen i.a. bei ca. 100°C Gehäusetemp raus - also wird die Gehäusebohrung bei 100°C da auch als Durchmesser ca. 47mm haben.

Wärmeausdehnung: delta L = Le - La= alpha * La * delta T, mit alpha=0.000024, L Durchmesser, T Temperatur

La = Le / (1 + alpha * delta T)

Also bei 20°C würde da der Lagerdurchmesser ca. 46,9mm bemessen (miß mal nach!), bei 200°C ca. 47,1mm.

Also überschlagsmäßig würde ich für den einzuschrumpfenden Ring ein Übermaß von 0.2mm anpeilen, bei einer Einschrumpftemperatur von ca. 200°C.
Wenn du zusätzlich noch klebst, kann da eigentlich nichts schief gehen, denke ich


Im Grunde genommen stellt sich aber trotzdem die Frage, ob du mit einem anderen (gebrauchten) Gehäuse nicht besser und günstiger wegkommst.
Vielleicht habe ich sogar noch ein ordentliches, bei Interesse PN.

Grüße,
WS

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von mz-freak » So 12. Sep 2010 10:41

Hallo WS,

danke für deine Antwort.
Als ich meinen Rahmen nach dem Pulverbeschichten wieder komplettiert habe, habe ich den Motor reingehängt und so ausgerichtet, dass er möglichst gerade im Rahmen hängt. Dabei habe ich nicht beachtet, dass die Bohrungen für die Schrauben zum befestigen des Motorblocks am Rahmen ein riesen Spiel haben. Man den Motor also noch genauer ausrichten kann. Irgendwann kam ich dann drauf, Schrauben gelockert, Motor + Ritzel nach den Kettenrad ausgerichtet und fertig wars. :-) Schöne Scheiße wenn einem so ein dummer Fehler passiert der so viel Zeit und Nerven kostet. Na ja.
Die Idee einen Aluring einzupressen, bzw kleben ist natürlich auch eine Idee. Ich würde dann den linken Deckel vermessen und den rechten Deckel analog dazu ausfräsen lassen. Hast du eine Ahnung was da für eine Passung rein sollte?

Gruß mz-freak

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von Winkelschleifer » Sa 11. Sep 2010 22:41

mz-freak hat geschrieben:also die Sache mit dem nicht fluchtenden Kettenrad hat sich zum Glück schon seit einer Weile erledigt. Der Fehler lag am Monteur selber :o.

Laß mal ruhig Genaueres wissen.
Spott mußt du keinen fürchten, denn gerade alle die "erfahrenen Schrauber" wissen, wie schnell sich auch mal in Eile oder Tran ein dummer Fehler einfindet, trotz Wissen und Routine.

Nun aber eine andere Frage an WINKELSCHLEIFER:
Du hast hier ein Bild von der rechten Seite vom Motorgehäuse reingestellt. Könntest du mal nachmessen wie dick der Steck zwischen den Sitz des Lagers der Abtriebswelle und der Lagerbuchse der Vorgelegewelle ist?

Du Meinst den Steg zwischen Schaftradlagersitz und Sitz für die Buchse von der Vorgelegewelle, ja?
Hab bitte 1-2 Wochen Geduld mit mir, sobald ich dazu komme, kümmere ich mich darum.

Allerdings:
Wenn es dick genug ist würde ich mal versuchen mein Gehäuse zu retten. Den Sitz auffräsen, eine Stahlbuchse einpressen und dann ein neues Lager einzupressen.

Bedenke bitte, daß bei der Fertigung die Gehäusehälften bei den Bohrungen für die Lagersitze als Paar bearbeitet wurden, weil es hier für die Fluchtung der Lagersitze tatsächlich um Toleranzen geht, die m.E. noch eher im Tausendstel-Bereich liegen dürften, als im Hundertstel-Bereich.
Sprich, so einfach ist das wahrscheinlich gar nicht, im Zweifelsfall verringert sich die Lebensdauer der Wälzlager merklich.

Eine Stahlbuchse halte ich auch nicht für erste Wahl. Warum keine Alubuchse, die außer der Presspasssung zusätzlich eingeklebt wird?

Grüße,
WS

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von mz-freak » Fr 10. Sep 2010 18:10

Tag Leute,

also die Sache mit dem nicht fluchtenden Kettenrad hat sich zum Glück schon seit einer Weile erledigt. Der Fehler lag am Monteur selber :o.
Nun aber eine andere Frage an WINKELSCHLEIFER:
Du hast hier ein Bild von der rechten Seite vom Motorgehäuse reingestellt. Könntest du mal nachmessen wie dick der Steck zwischen den Sitz des Lagers der Abtriebswelle und der Lagerbuchse der Vorgelegewelle ist?
Wenn es dick genug ist würde ich mal versuchen mein Gehäuse zu retten. Den Sitz auffräsen, eine Stahlbuchse einpressen und dann ein neues Lager einzupressen.
Vielen Dank.

Grüße aus Stuttgart, mz-freak

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von Winkelschleifer » Di 28. Jul 2009 19:05

mz-freak hat geschrieben:Nun hab ich letzte Woche mit Hilfe eines freundlichen MZ Kollegen hier in Stuttgart festgestellt, dass dieses Kettenrad wohl nicht ganz mittig gebohrt war. D.h. beim Kette spannen war sie schön eingestellt, Rad halbe Umdrehung weiter gedreht und die Kette war bärig fest. Sowas hab ich noch nie gesehen!!!
Da das Kettenrad sowieso im Kettenkasten geschliffen hat, hab ich mir nun woanders eins bestellt und hoffe es passt nun.

Da die Maße nun abgeglichen sind, muss ich davon ausgehen dass bei allen MZ's die Kette nicht fluchtet. Kann denn das sein?


Bei den originalen wären mir Probleme neu.
Wie schon mal gesagt, es kann durchaus sein, daß die Nachbaukettenräder einfach nichts taugen.

Es kann sein, daß deine Fluchtungsprobleme auch mit der Bohrung in der Mitte zusammenhängen, nämlich wenn dort die Lagerung und der Flanschbolzen schief sitzen, könnte ich mir vorstellen...

Grüße,
WS

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von mz-freak » Mo 27. Jul 2009 21:12

Hi WS,

vielen Dank für deine Hilfe. Nun kann ich sicher sein, dass an meiner Schwinge nichts ist und das Kettenrad mit den Maßen auch stimmt.
Nun hab ich letzte Woche mit Hilfe eines freundlichen MZ Kollegen hier in Stuttgart festgestellt, dass dieses Kettenrad wohl nicht ganz mittig gebohrt war. D.h. beim Kette spannen war sie schön eingestellt, Rad halbe Umdrehung weiter gedreht und die Kette war bärig fest. Sowas hab ich noch nie gesehen!!!
Da das Kettenrad sowieso im Kettenkasten geschliffen hat, hab ich mir nun woanders eins bestellt und hoffe es passt nun.

Da die Maße nun abgeglichen sind, muss ich davon ausgehen dass bei allen MZ's die Kette nicht fluchtet. Kann denn das sein?
Montiert mal den Kettekasten ab, schraubt das Kettenrad dran und dann peilt mal mit einem ordentlichen Lineal vom Ritzel auf das Kettenrad.
Ich hoffe ich habe meinen Fehler gefunden und werde weiter berichten ob sie nun endlich fährt und ich zum Emmenrausch kommen kann.

Grüße mz-freak

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von Winkelschleifer » So 26. Jul 2009 19:18

Auf dem Foto erkennst du Unterschiede zwischen Original und Nachbau.
Die Maße, die du oben angegeben hast, kann ich so in etwa Bestätigen - sind natürlich immer Meßfehler dabei.
Von oben nach unten:
56,5
54,5
38,2
28,4
21,7
Daran sollte es also nicht liegen - auf die Länge wäre ein halber Millimeter nichts.
Auch der Dämpfungsgummi schaut nicht zu weit raus, der muß bündig mit dem inneren Bund sein.
Zwischen den beiden Schwingenarmen habe ich 205mm gemessen.

Ich hoffe, dir hilft das weiter.

Grüße,
WS

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von Winkelschleifer » Mi 15. Jul 2009 20:33

Ich muß irgendwo noch ein ETZ-Kettenrad liegen haben.
Ich werde versuchen, die von dir abgetragenen Maße dann zu verifizieren, wozu ich hoffentlich am Wochenende komme.

Hast du auf deinem Kettenrad eine Ersatzteilnummer entdeckt?

WS

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von Winkelschleifer » Di 14. Jul 2009 23:29

Muß ich mir noch einmal genau anschauen - hab bitte etwas Geduld mit mir :wink:

WS

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von mz-freak » Di 14. Jul 2009 22:37

hier das ganze noch mal von hinten, der Gummi geht nicht weiter rein. Aber selbst wenn ich nur das Kettenrad an die Schwinge montiere hab ich diesen Versatz von Kettenrad und Ritzel. Kann die Schwinge also nicht auseinander biegen im zusammengebauten Zustand.
Kettenrad4.JPG

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von mz-freak » Di 14. Jul 2009 22:33

Hi Leute,
ich versuch mal eins nach dem anderen auszuschließen.
Angefügt habe ich mal ein Bild in dem in die Maße meines Kettenrades eingetragen habe.
Vielleicht erkennt jemand daran einen Zusammebaufehler oder kann das Teil als eine Fehlproduktion erkennen.
Das Bild stammt von dem Antrieb der 251, aber sinnbildlich sollten es auch für die Darstellung der 150er reichen.
Unten drunter die Fotos von meinem Kettenrad.

Könnte ihr mir helfen wo der Fehler liegt?

Auch würde mir das Maß der Schwinge helfen. Der Abstand der Schwingenarme am hinteren Ende.

Vielen Dank schon mal in Voraus.

Grüße mz-freak

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von Winkelschleifer » Do 09. Jul 2009 14:26

mz-freak hat geschrieben:Könnte mir jemand das Maß zwischen den beiden Schwingenarmen nennen? Bei mir sind es hinten an den Kettenspannern, innen gemesseen ca. 205 mm.


In den nächsten Tagen kann ich dir das leider nicht ausmessen.
Bedenke aber, daß bei gespreizten Schwingenarmen die Steckachse fürs Hinterrad zu kurz wäre.

Du hattest doch solche Probleme vor dem Wechsel des Kettenkits auch nicht, oder?
Versuch mal gedanklich einzugrenzen, wie stark das an den Neuteilen liegen könnte.
Schau auch mal, ob du auf den teilen Ersatzteilnummern findest.
Laß sie evtl. Retour gehen (wobei das Sek-Ritzel wohl kaum wieder genommen wird) und bestelle dann bei einem ordentlichen Händler - GüSi z.B.

Nochmal zum Lager: Natürlich muß es nicht hin- und herschiebbar sein, aber schwimmen können - d.h. sich unterschiedlichen Temperaturen anpassen können.
Die Überlegung, daß es daher nicht "fest eingeklebt" sein darf, ist daher schon richtig.
Nur, Produkte zur Lagersitzreparatur werden darauf schon abgestimmt sein.
Wende dich doch mal an den technischen Kundendienst von Henkel/Loctite, indem du dein Problem schilderst und um eine Produktempfehlung bittest...

Grüße,
WS

Re: Ritzel und Ketterad fluchten nicht

Beitrag von mz-freak » Mi 08. Jul 2009 23:41

Die ganze Sache bereitet mir echt schon einiges Kopfzerbrechen. Hab nun die Kette gespannt und dann hackt sie doch wieder, also alles wieder abgebaut und nachgeschaut.
Kette raus und Kettenkasten ab, dann Kettenrad wieder angeschraubt und ein Lineal auf dem Ritzel aufgelegt und nach hinten gemessen.
Ich hab doch tatsächlich einen Versatz des Kettenrades von fast 10 mm nach rechts und eine leicht Winkelabweichung!!!!
Das kann doch nicht sein oder?
Also Ursachenforschung: Ritzel steht richtig zum Motor, (Mitte Anschraubfläche Motorseitendeckel ca. Mitte Ritzel laut Schnitt im Buch). das Passt.
Rahmen verzogen? Motor und Schwinge hängen ja auf der gleichen Achse, dem Schwingenbolzen, sollte tatsächlich irgendwas schief sein, wären beide gleich schief. Kanns also auch nicht sein.
Kettenrad an sich: Abstandshülse für Kettenkasten ist richtig verbaut. Zum Kettenradvergleich hab ich leider kein Teil mehr da, kann mir vielleicht jemand ein Maß nennen mit dem ich vergleichen kann ob das Kettenrad (von TKM) stimmt? z.B Abstand Bolzen, Fläche der Zähne oder Abstand Tachoantrieb auf die Fläche der Zähne, sind bei mir ca 13mm.
Nun könnte noch die Schwinge verzogen sein. Ich meine hier, dass sich die beiden Arme der Schwinge aufgebogen haben, evtl durch ein falsches Zwischenstück.
Könnte mir jemand das Maß zwischen den beiden Schwingenarmen nennen? Bei mir sind es hinten an den Kettenspannern, innen gemesseen ca. 205 mm.
Ansonsten bin ich echt Ratlos wie so ein Versatz zustande kommen kann.
Berichtigt mich bitte, falls ich hier falsche Annahmen getroffen habe.
Hat vielleicht sonst noch jemand eine Idee? Ich hab schon echt schlaflose Nächte deswegen, weil meine MZ nicht fahren kann.

Grüße mz-freak

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